Publiziert am 09.02.2016

Zwei Personen bei Unfällen nach Sturm verletzt

Bern (BE): Zwei Personen bei Unfällen nach Sturm verletzt

Nach den Sturmböen von Montag auf Dienstag sind bei der Kantonspolizei Bern rund 30 Meldungen eingegangen. In Weissenburg (Oberwil) und Lyssach sind bei Unfällen zwei Personen verletzt worden. Aufgrund von umgestürzten Bäumen und Ästen auf der Fahrbahn kam es an mehreren Orten zu Verkehrsbehinderungen.

Von Montag, 08. Februar 2016, 10.00 Uhr, bis Dienstag, 09. Februar 2016, 1000 Uhr, gingen bei der Kantonspolizei Bern im Zusammenhang mit Sturmböen rund 30 Meldungen ein. Der Grossteil der Meldungen betraf die Regionen Seeland-Berner Jura, Bern-Burgdorf sowie Thun. Am Montagnachmittag, kurz vor 13.30 Uhr, wurde in Weissenburg (Gemeinde Oberwil) ein Auto von einem umstürzenden Baum getroffen. Eine Person wurde im Fahrzeug eingeklemmt und verletzt (vgl. Medienmitteilung vom 08. Februar 2016). Auf der Bernstrasse in Lyssach, auf Höhe Abzweigung Rastplatz Hurst, kollidierte am Montag, kurz nach 1930 Uhr, ein Lieferwagen nach ersten Erkenntnissen frontal mit einem umgestürzten Baum. Der Lenker wurde dabei verletzt und musste durch ein Ambulanzteam ins Spital gebracht werden.

Auf der Autobahn A12 bei Bümpliz kollidierten am Montagabend, gegen 21.00 Uhr, zwei Autos mit einem auf der Fahrbahn liegenden Baum. Die Lenker wurden gemäss aktuellem Kenntnisstand nicht verletzt, an den beiden Fahrzeugen entstand jedoch Sachschaden. Auf der A12 in Richtung Bern kam es in der Folge zu Verkehrsbehinderungen. Des Weiteren wurde gegen 21.15 Uhr, auf dem Saaneviadukt der Autobahn A1 in Richtung Bern ein Lieferwagen mit Anhänger von einer starken Windböe erfasst. In der Folge geriet der Anhänger in Schräglage. Verletzt wurde niemand. Der betroffene Strassenabschnitt in Richtung Bern musste während rund einer Viertelstunde komplett gesperrt werden.

An mehreren Orten im ganzen Kantonsgebiet kam es zudem aufgrund von umgestürzten Bäumen und Ästen auf der Fahrbahn zu Verkehrsbehinderungen. Zudem gingen vereinzelt auch Meldungen zu umgewehten Bauabschrankungen ein. Neben der Kantonspolizei Bern standen auch diverse regionale Feuerwehren im Einsatz.

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