Publiziert am 25.03.2016

Nach Kollision und Nichtgenügen der Meldepflicht in Radarkontrolle gefahren

Brigels (GR): Nach Kollision und Nichtgenügen der Meldepflicht in Radarkontrolle gefahren

Am Donnerstagmorgen, 24. März 2016, ist es auf der Oberalpstrasse bei Tavanasa zu einem Wildunfall gekommen. Der Lenker kümmerte sich nicht um das Tier. Am Nachmittag fuhr derselbe Autofahrer in eine Radarkontrolle.

Ein Personenwagenlenker fuhr von Trun kommend in Richtung Ilanz. Bei der Abzweigung Obersaxen kollidierte er mit einem Reh. Ohne sich um das Tier zu kümmern, entfernte er sich von der Unfallstelle. Der aufgebotene Wildhüter kontaktierte die Kantonspolizei. Im Bereich der Kollisionsstelle konnten neben dem toten Reh auch einige Kunststoffteile gefunden werden, welche vom Unfallfahrzeug stammen mussten.

Am Nachmittag führten Mitarbeiter des Verkehrsstützpunktes Ilanz in Zignau eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei wurde der Lenker eines Personenwagens kontrolliert, auf welchen die sichergestellten Autoteile des Unfalles vom Vormittag passten. Bei der genaueren Kontrolle des Fahrzeuges fand man auch Tierhaare an der Karosserie. Der deutsche Personenwagenlenker gab zu, am Vormittag eine Kollision gehabt zu haben. Er erhält nun neben einer Geschwindigkeitsbusse auch eine Verzeigung bei der Staatsanwaltschaft wegen Nichtgenügen der Meldepflicht.

Kommentare

Kommente

WERBUNG

Ähnliche Beiträge