Mit fehlendem Durchblick unterwegs

Publiziert am 19.01.2016

Frauenfeld (TG): Mit fehlendem Durchblick unterwegs

Die Kantonspolizei Thurgau hat in den letzten Tagen mehrere „Gucklochfahrer“ gestoppt. Ein Autofahrer war sogar mit komplett vereisten Scheiben unterwegs.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau bemerkte am Montagmorgen in Matzingen einen Autofahrer, der mit offenbar stark vereisten Scheiben unterwegs war. Er lehnte sich während der Fahrt in Richtung Beifahrersitz und versuchte dort gemäss eigenen Angaben, durch einen nicht ganz zugefrorenen Bereich nach draussen zu schauen. Durch dieses Manöver fuhr der 30-jährige Schweizer starke Schlangenlinie und geriet dabei nahe ans Geleise der Frauenfeld-Wil-Bahn und auf die Gegenfahrbahn. Nachdem ihn die Polizeipatrouille angehalten hatte, konnte er nicht erklären, wieso er so unterwegs gewesen war.

Daneben musste die Kantonspolizei Thurgau in den letzten Tagen rund zehn weitere Autofahrerinnen und Autofahrer aus dem Verkehr ziehen, die mit „Gucklöchern“ respektive ungenügender Sicht unterwegs waren.

Die Kantonspolizei Thurgau rät einmal mehr dringend vom „Gucklochfahren“ ab. Wer mit eingeschränkter Sicht unterwegs ist, stellt eine grosse Gefahr sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer dar. Das Strassenverkehrsgesetz schreibt vor, dass das Fahrzeug in betriebssicherem und vorschriftsgemässem Zustand geführt werden muss. Das bedeutet, dass in alle Richtungen eine gute Sicht gewährleistet sein muss. Neben den Scheiben sind auch Scheinwerfer, Rückspiegel, Blinker sowie das Fahrzeugdach und die Motorhaube von Eis und Schnee zu befreien.

Weitere Tipps zur sicheren Fahrt im Winter gibt es unter http://www.kapo.tg.ch/winter.
Bildlegende: Der 30-jährige Schweizer war ohne genügenden „Durchblick“ unterwegs. (Bilder: Kapo TG)

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